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© 2004 schoberstiftung
Stiftung für christliche Hospizarbeit in Münster.

Projekte, die wir aktuell unterstützen.

Das Brücken-Team

Das Brücken-Team am Universitätsklinikum Münster

Ein Lebensende in vertrauter Umgebung - das wünschen sich auch schwerstkranke Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern. Viele Hände müssen mithelfen, damit dieser Wunsch erfüllt werden kann. Die Koordination dieser helfenden Hände, der Brückenschlag zwischen der Klinik und der häuslichen Umgebung, die sogenannte "Spezialisierte Ambulante Pädiatrische Palliativ-Versorgung" (SAPPV) ist Aufgabe des Brücken-Teams. Mit Herz und großem Sachverstand versorgt es schwerstkranke Kinder und ihre Familien in Münster und in den umgebenden Kreisen Coesfeld, Steinfurt und Warendorf, was oftmals lange Anfahrtszeiten mit sich bringt. Für Notfälle unterhält das Team einen 24-Stunden-Dienst. Zu den Aufgaben gehört neben der medizinischen und pflegerischen Versorgung auch die (nicht von den Krankenkassen finanzierte) psychosoziale Unterstützung wie Gespräche über Fragen und Ängste oder die notwendige Geschwisterarbeit. Diese wird durch eine aus Stiftungsmitteln teilfinanzierte Sozialpädagogin geleistet.

Musiktherapie

Musiktherapie in der Palliativmedizin am Universitätsklinikum Münster

Musiktherapie ist eine Therapieform, die das Medium Musik nutzt, um eine heilsame Wirkung auszulösen. Die meisten Menschen kennen diese Wirkung der Musik aus dem privaten Gebrauch: Sie kann zum Beispiel Erinnerungen und Gefühle auslösen, entspannend wirken oder aktivierend sein. Diese Charakteristika macht sich die Musiktherapie zunutze, um schwer erkrankten Menschen ganz individuell und gezielt in ihrer Situation zu helfen. Die Schober-Stiftung finanziert einen Musiktherapeuten für das Team des palliativmedizinischen Dienstes. Die Arbeit wird wissenschaftlich begleitet und aufgearbeitet.

Jerusalem

Interreligiöse Hospizarbeit in Jerusalem

Zwischen den Kulturen und den monotheistischen Religionen leitet die Theologin, Kranken- und Ordensschwester Sr. Monika Düllmann das "Hôpital Français Saint-Louis" in Jerusalem. "Bei uns im Haus sind es die Kranken, die uns verbinden. Frieden und Versöhnung sind Geschenke der Sterbenden an uns." Zur Finanzierung von Unterhalt wie auch Weiter- und Fortbildung der Beteiligten leistet die Stiftung signifikante Beiträge. Spenden mit Widmung leiten wir auch hier gerne direkt weiter.

Die November-Vorlesungen Akademie Franz Hitze Haus Münster

Novembervorlesung

Unsere jährlichen November-Vorlesungen informieren über den Hospizgedanken und führen Menschen zusammen, die sich diesem Thema verbunden fühlen. Durch ihre persönlichen Beiträge bringen Referenten und Künstler den Umgang mit dem Sterben, mit Tod und Trauer in seinen vielfältigen kulturellen und gesellschaftlichen Facetten einer größeren Öffentlichkeit näher. Junge Künstler begleiten die Vorlesungen musikalisch. Der Ausklang bietet Gelegenheit zur Begegnung.

Broschüre Abschied nehmen

Leitfaden für Eltern - Abschied nehmen

Aus der praktischen Arbeit am UKM mit schwerstkranken Kindern ist die von uns geförderte inzwischen 3. Auflage der Broschüre "Abschied nehmen - Leitfaden für Eltern, deren Kind stirbt" entstanden. Sie können diese Broschüre über unsere Homepage beziehen.

 
Bilderbuch Mats & Opa

Bilderbuch "Mats & Opa"

Auf dem Buchrücken lesen wir: "Plötzlich ist alles anders. Wir waren eine ganz normale Familie - bis zu dem Tag, als der Tod an unsere Tür klopfte. Wie spricht man mit seinem Kind über das Sterben, wenn nicht nur der Opa an einer tödlichen Krankheit leidet, sondern das Kind selbst genauso betroffen ist? Dies ist eine wahre und sehr persönliche Geschichte. Sie soll Betroffenen und allen Menschen in ausweglos erscheinenden Situationen Trost spenden." Maike Wöhrmann, Mutter von Mats und Tochter von Opa, hat den Text geschrieben und die Bilder dazu gemalt. Wolfgang Hölker hat das Bilderbuch im Coppenrath-Verlag (2015) liebevoll umgesetzt, die Schober-Stiftung ermöglichte den Druck.

Lehrbuch Integrierte Palliativ-Medizin

Lehrbuch "Integrierte Palliativ-Medizin"

Die Palliativmedizin als Querschnittsfach ist im Medizinstudium seit 2014 nun Pflicht- und Prüfungsfach. Neben der kurativen Medizin, die die Heilung von Krankheiten zum Ziel hat, sollen die Studierenden in der palliativen Medizin lernen, wie belastende Symptome wie Schmerzen oder Übelkeit gelindert und die Lebensqualität in der letzten Lebensphase verbessert werden kann. Die Lehrveranstaltungen der Medizinischen Fakultät Münster finden mit Hilfe der Stiftung ihren Niederschlag im Lehrbuch "Integrierte Palliativ-Medizin" (Hrsg. G. Pott und D. Domagk, Schattauer 2013) Es zeigt, dass die Palliativmedizin kein reines Spezialistenfach ist, sondern in die Hand jeder Ärztin und jedes Arztes gehört.

Trauerarbeit in Münster und Umgebung

Trauerarbeit in Münster und Umgebung

Der Mensch ist einzigartig in seinem Wesen, in seinem Leben, in seinem Sterben - und in seiner Trauer. 2006 hat die Schober-Stiftung die Anschubfinanzierung für das Trauercafé am Johannes-Hospiz in Münster geleistet, in den Folgejahren förderte sie verschieden Projekte der Trauerarbeit in Borken, Gescher und Rheine. Aktuell bildet sich eine Gruppe Ehrenamtlicher der Hospizbewegung Havixbeck e.V., die bereits seit vielen Jahren in der Sterbebegleitung tätig ist, zu TrauerbegleiterInnen weiter, und für eine Mitarbeiterin der Arche Lüdenscheid e.V. hat die Qualifizierung zur Kindertrauerbegleiterin begonnen.

Jahresbriefe

Hier finden Sie unsere letzten jährlichen Rundbriefe zum Download. Darin bekommen Sie einen Eindruck unserer Arbeit und Projekte für das jeweilige Jahr.